Dublin – Irland, Europa

Wie könnte ich Dublin mit einem Wort beschreiben? Urban. Mehr noch. Urbane Schönheit. Eine kleine Perle des „Back-to-the-roots“-Gedanken. Kein Glamour, kein Bling Bling, kein Hehl um etwas, das nicht ist. Lehnt euch zurück und genießt diese lockere Natürlichkeit.

Die Innenstadt Dublins ist so engmaschig vernetzt, dass ihr jegliche öffentliche Verkehrsmittel außer Acht lassen könnt. Also schnappt euch eure bequemsten Schuhe und schlendert durch die Strassen und Gassen. Und ich betone insbesondere die Gassen, weil ihr sie keinesfalls vergessen dürft, denn dort verbergen sich die wahren Schätze – Street Art! Und ich hoffe, ihr könnt euch genauso für Street Art begeistern, wie ich es tue. Ihr müsst sie einfach lieben lernen. Genau das ist es, was den Freigeist einer Stadt, insbesondere dieser Stadt repräsentiert.

Gerade an Sommertagen, an denen der Regen inne hält, macht es solch ein Vergnügen diese Stadt zu erkunden. Ihr habt also schon eure bequemsten Schuhe rausgesucht? Dann kann es ja losgehen zu dem ersten Besuch im „Temple Bar“-Viertel. Ein Muss für Jedermann, der Dublin einen Besucht abstattet – das Herz der Stadt. Es pulsiert in seinem eigenen Rhythmus. Stärker, lauter und mit einer extra Portion Charme an den Wochenenden. Wenn ihr also nur ein paar Tage zur Verfügung habt, plant euch für Freitag bis Sonntag in der Hauptstadt Irlands ein. Es ist ein wahres Phänomen, dass, nachdem ihr den Liffey-River überquert, im Temple Bar-Viertel ankommen und in die ersten Gassen rechts abgebogen seid, die Straßen überquellen mit Guinness trinkender Menschentrauben, lauter, irischer Musik, Gesprächen, Lachen, Aufschreien und gleichzeitigem „An-nichts-denken“. Wer Spießigkeit und Alltagsgemauschel von sich abschütteln und abschalten möchte, der sollte dies nicht verpassen. Wundert euch nicht, in England und Irland findet man zur Feierabendstunde mehr Besucher außerhalb, als innerhalb der Bars. Nehmt euch ein Guinness, setzt euch gemütlich in die irischen Reihen der Bewunderer auf den Bordstein des Wegrandes und schaltet ab bei – einfach genialer –  Straßenmusik. Urban. Einmalig.

Zwischendurch muss ich euch warnen, wenn ihr zulange mit einem leeren Guinness-Glas in der Hand auf der Strasse hängen bleibt, kann es durchaus dazu kommen, dass der ein oder andere Cent den Weg in euer Glas findet. Nehmt dies nicht persönlich. Haben wir auch nicht 😉

Als Übernachtunsgmöglichkeit habe ich zwei Tipps für euch:

Generator Hostel: ein modernes Hostel mit rustikalen Zügen, stilvoll eingerichtet. Es gleicht mehr einem Hotel als einem Hostel. Ihr solltet mit der Buchung recht früh an sein. Die Generator Hostels sind recht schnell ausgebucht.

Isaacs Hostel: hier findet ihr ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Fragt bei der Buchung unbedingt nach einem Zimmer zur Vorderseite hinaus. In direkter Nähe zur Rückseite des Hauses fährt die Stadtbahn lang. Wir haben selbst dort übernachtet und uns sehr wohl gefühlt. Die nordirische Butter morgens hat es mir persönlich sehr angetan 😉

Von den einzelnen Hostels aus werden stetig Stadtrundgänge und Fahrten zu den Cliffs of Moher und nach Nordirland angeboten. Das wäre eine Überlegung wert, wenn ihr beispielsweise mit dem Mietauto unterwegs seid und eine Überfahrt nach Nordirland nicht in eurem Vertrag beinhaltet ist. (PS- für jeden, der erstmalig im Linksverkehr mit einem Right-Hand-Driver konfrontiert ist: 1.  erst blinken, dann schalten und 2. im Kreisverkehr nicht nur nach links fahren, sondern auch rechts überprüfen ob kein Auto kommt. Für jeden, der das jetzt nicht versteht: ihr werdet es verstehen, wenn es soweit ist 😉 )

Wenn nun noch die Frage offen steht: welche Stadtteile sind die interessantesten? – Für mich persönlich eröffnet sich der irische Charme südlich des Liffey Rivers. Rund um das Viertel Temple Bar bis hin zum St. Stephen Green. Bummelt durch die Gegend, macht Halt am Powerscourt Townhouse – dort findet ihr reichlich Leckereien – und gönnt euch einen selbst gebackenen Kuchen im ersten Geschoss. Ein kleines Café, welches mit Liebe betrieben wird. Schaut doch mal vorbei. Die Türen und Tore der Bars schließen in Dublin, selbst am Wochenende, meist gegen zwei Uhr nachts. Aber auch wenn es ein kurzer Abend werden sollte, die Stimmung in den Straßen und der Bars ist unschlagbar.

Wenn der Magen das Sagen hat – hier noch zwei ultimative Ratschläge:

Pablo Picanté – Temple Bar Viertel: Burritos der Extraklasse, gerade für Vegetarier und Veganer eine echte Alternative, aber auch für die Fleischesser gibt’s einiges auf den Teller.

Brick Alley Café – Temple Bar Viertel: Homemade Quality! Ein kleines Café, in dem man sich einfach nur wohlfühlen kann. Von Vorspeise über Hauptspeise bis hin zum Dessert ist die Speisekarte lecker gefüllt, sodass jeder etwas findet.

Ich hoffe, ich konnte euch von Dublin genauso begeistern, wie ich es bin und wünsche euch in meinem nächsten Blog viel Spaß in Barcelona.

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Barcelona

(Einige Fotos, die ihr in diesem Beitrag findet, entstammen der Kamera meiner lieben Mitreisenden und Freundin Sarah B.)

Anhang 2BA
Temple Bar – Viertel aus Sicht des Brick Alley Cafés
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Blooms Hotel
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Gemütlich unterwegs
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Temple Bar
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The Oliver St. John Gogarty
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Kleine Gassen im Temple Bar Viertel
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Guinness Brewery – ca 15 Min zu Fuß vom Temple Bar Viertel aus, schon seid ihr da
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Street Art
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Powerscourt Townhouse
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Straßenmusiker
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Street Art
Dublin Türen
Häufiges Bild in Dublin: bunte Haustüren
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Temple Bar
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